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In vielen Unternehmen stellt sich dieselbe Frage:

Wie lässt sich fair, transparent und nachvollziehbar entscheiden, welchen Wert eine Stelle wirklich hat – unabhängig davon, wer sie ausübt? 

Warum verdient eine HR-Business-Partnerin mehr als ein Produktionsplaner?

Warum liegen Gehälter oft weit auseinander, obwohl die Anforderungen ähnlich sind?
Und wie stellt man sicher, dass das alles rechts- und zukunftssicher passiert?

Genau hier setzt NextGrade® an – ein System, das Funktionsbewertung für Unternehmen strukturiert, objektiv und praxisnah macht.

Was Job Grading ist und warum es nicht mehr optional ist

Grading ist die systematische Bewertung von Funktionen im Unternehmen. Wichtig: Bewertet wird die Funktion, nicht die Person. Individuelle Leistung, persönliche Karriere oder individuelle Kompetenzen wie z.B. Verhandlungsgeschick spielen dabei keine Rolle.

Das Ziel ist einfach: Die unterschiedlichen Anforderungen von Funktionen messbar, vergleichbar und nachvollziehbar zu machen. Damit entsteht eine objektive Grundlage für Vergütung, Karrierepfade, Jobarchitektur und Equal Pay.

Doch warum wird das Thema gerade jetzt so dringlich?
Weil die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL) die Spielregeln grundlegend ändert – und Grading dafür das zentrale Fundament bildet. Ab dem Jahr 2026 wird die ETRL in nationales Recht überführt.

Viele Grading-Systeme sind historisch gewachsen, intransparent, beratungsabhängig und kostenintensiv. NextGrade® wurde entwickelt, um genau diese Lücken zu schließen:

Objektiv: klare Kriterien, eindeutige Stufen, nachvollziehbare Punkte
Praxisnah: für Unternehmen des MIttelstandes sofort einsetzbar
Selbst umsetzbar: kein Beratungsmonopol, in deinem eigenen Tempo

NextGrade® ist damit kein abstraktes Modell, sondern ein konkretes Werkzeug, um Funktionsbewertung verlässlich im Unternehmen zu etablieren.

Was sich durch die Umsetzung der EU-Entgelttransparenz-Richtlinie ändert

Die Richtlinie schafft erstmals verbindliche Kriterien, wie die „Gleichwertigkeit“ von Arbeit zu bestimmen ist. Das war jahrzehntelang die große Lücke in der Equal-Pay-Umsetzung. Unternehmen müssen künftig nachweisen können,  nach welchen objektiven, geschlechtsneutralen Kriterien sie eine Funktion bewerten, wie Funktionen eingeordnet werden, wie sich Gehälter ableiten und wie Transparenz gegenüber Mitarbeitenden gewährleistet wird. Damit wird ein professionelles, nachvollziehbares Bewertungssystem von „nice to have“ zu einer rechtlichen Notwendigkeit.

Die vier verpflichtenden Kriterien der ETL 

Die Richtlinie gibt vor, dass vier Kriteriengruppen zwingend bewertet werden müssen:

  1. Kompetenzen – inklusive sozialer und kommunikativer Fähigkeiten
  2. Belastungen (Effort) – physisch, psychisch, kognitiv
  3. Verantwortung(en) – fachlich, führend, wirtschaftlich
  4. Arbeitsbedingungen – organisatorisch, physisch, Umfeld

Damit werden typische Verzerrungen früherer Bewertungssysteme ausgeschlossen –
z. B. die Überbewertung „männlich konnotierter“ Anforderungen wie Muskelkraft oder formaler Führungsverantwortung. Stattdessen werden auch psychosoziale Belastungen, soziale Verantwortung und Innovationsanforderungen angemessen berücksichtigt. Unternehmen dürfen zusätzliche Kriterien ergänzen – solange sie objektiv, klar definiert und geschlechtsneutral sind.

 

 

Für HR:

• konsistente Funktionsarchitektur
• klare Grundlage für Gehaltsbänder
• Unterstützung bei Recruiting, Aufbau von Karrierepfaden und Personalentwicklung
• Entlastung durch eine objektive Argumentationsbasis

Für Geschäftsführende:

• Minimierung von Equal-Pay-Risiken
• transparente und planbare Vergütungssysteme
• Stärkung der Arbeitgebermarke
• Zukunftssicherheit in einem zunehmend regulierten Umfeld
• strukturierte Steuerung aller Funktionslandschaften im Unternehmen

Job Grading ist kein Verwaltungsthema, sondern ein strategischer Wettbewerbsfaktor

In einer Zeit, in der Fachkräftemangel, Lohngerechtigkeit und neue gesetzliche Anforderungen gleichzeitig auf Unternehmen wirken, wird Job Grading zum entscheidenden Fundament moderner Personal- und Vergütungspolitik.

Stell dir vor, ein traditionelles Gehaltssystem wäre ein Markt, auf dem die Preise durch Verhandlungsgeschick, Zufall oder persönliche Beziehungen entstehen.
Job Grading hingegen ist die moderne, objektive Waage: klar kalibriert, nachvollziehbar, überprüfbar – und für alle gleich.

Nur wer seine Funktionen objektiv bewertet, kann fair bezahlen.
Und nur wer fair bezahlt, bleibt attraktiv, rechtssicher und wettbewerbsfähig.

NextGrade® schafft Ordnung, die im Unternehmen nicht nur richtig, sondern auch sichtbar fair ist.

 

Funktionsbewertung einfach machen mit NextGrade®

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